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Das Leben des Johns Part II

Einen guten Abend meine lieben Freunde des spät-abendlichen Netzdurchstöberns. Wieder einmal treibt mich eine ungesunde Mischung aus Langeweile und Narzissmus in die zweifelhaften Arme dieser Internetplattform. Ich habe mich hier länger nicht zu Wort gemeldet und damit wohl eine der wichtigsten Regeln des Bloggens verletzt: Schreibe regelmäßig!! Zur meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass es ruhig geworden ist. Vielleicht das erste Mal seit langer Zeit....
Ok, tun wir einfach mal so als würde das niemanden einen Scheiß interessieren was ich hier von mir gebe. Lauschet oder viel mehr leset meine Worte!
Für die meisten Menschen ist das Leben eine Berg-und-Tal-Fahrt. Manchmal geht es bergab und man fragt sich wie man mit dem ganzen bedrückenden Irrsinn klar kommen soll und im nächsten Moment jauchzt man vor Glück und Frohsinn. Mir ging es auch einst so, doch seit dem ich mir (eher unfreiwillig muss ich an dieser Stelle erwähnen) eine lethargische, gleichgültige, beinahe nihilistische Haltung angeeignet habe, dümpel ich irgendwie auf einer androgynen Schmierschicht über den Strom der Zeit, bei der ich nicht genau weiß ob sie gut oder schlecht, rechtschaffen oder böse, oder, um es mit einem Wort zu sagen das mir in letzter Zeit öfter zu Ohren kam, ob sie wirklich fickbar ist. Ich weiß nur das mir viel Mist erspart bleibt, da ich die meisten Dinge einfach nicht so ernst nehme. Im Gegenzug fehlt mir aber auch etwas, etwas was ich in Ermangelung eines besseren Wortes einfach mal als ,,Feuer" betiteln werde.
Dies wurde mir deutlicher denn je bewusst, als ich vor geraumer Zeit einen Freizeitpark in meiner Nähe besuchte. Als Kind war dies der Ort meiner Träume, an dem ich manch spannende und waghalsige Abenteuer erlebte. Später sammelte ich dort einige schöne Erinnerungen mit mittlerweile Exfreundinnen. Doch dies lag einige Jahre zurück und ich betrat den Park mit einem Mix aus freudiger Erwartung und Nostalgie. Doch nachdem die anfängliche Euphorie verflogen war, ward mir schnell klar, dass auch diese bezaubernde Kulisse ihre Magie für mich verloren hatte. Natürlich machten mir all die Attraktionen Spaß, doch es fehlte das gewisse Etwas. Das Ziehen im Bauch wenn ihr so wollt. Alles im Allem war es ein toller Tag, doch ich war auch leicht enttäuscht. Enttäuscht darüber, dass selbst so ein fabelhafter Ort für mich nicht mehr als ein schwacher Sidekick war.
Tja ich schätze mal an dieser Stelle sollte so etwas wie eine Pointe oder die Moral der Geschichte folgen, doch da muss ich euch leider enttäuschen. Im Nachhinein weiß ich gar nicht warum ich den ganzen Hokus Pokus überhaupt aufgeschrieben habe. Keine Ahnung, aber es wäre auch zu schade das Ganze wieder zu löschen.
Falls es etwas ähnliches wie eine Moral in der Geschichte gibt, wäre es wohl diese: Lebt euer Leben mit Leidenschaft werte Leser, denn es gibt nichts Kostbareres außer vielleicht die Familie und Freunde. Ein leidenschaftsloses Leben ist kein lebenswertes Leben, sondern höchstens ein stumpfes Existieren.
Mehr hab ich für heute nicht zu sagen und dieser Eintrag steht auch ganz unter dem Stern der Quantität. Ich hoffe ich erlebe bald mal wieder etwas Spannendes mit dem ich euch langweilen kann, bis dahin verbleib ich wie stets
mit unfreundlichen freundlichen Grüßen
MadJohn

11.4.16 22:51

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