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Time is a Bitch!

Sonntagabend. Ich bin extrem gelangweilt und fühle mich dazu berufen meinen mentalen Papierkorb zu leeren, also wird es mal wieder Zeit für einen kleinen Eintrag.
In der letzten Woche gab es einige interessante Veränderungen in meinem Leben. Nach nur 25 Jahren bin ich endlich von zuhause ausgezogen und hause nun in einer WG mit zwei netten Dudes, die ich schon seit meiner Pubertät kenne. Verrückt wie uns die Jahre verändert haben. Oder auch nicht verändert haben. Denn während die beiden zusammen mit ihren jeweiligen Freundinnen auf der Couch oder im Bett das Wochenende entspannt ausklingen lassen, hacke ich, außer Gefecht gesetzt von dem üblichen Sonntagskater, ebenfalls ein treuer Gefährte aus vergangenen Tagen, irgendeinen Mist in die kalte und sterile Unendlichkeit des World Wide Webs.
Ich hätte nie gedacht, dass man sich in einer Wohnung die derzeit fünf Personen beherbergt so verloren und einsam fühlen kann. Ich vermisse nur wenig an meiner alten Wohnungssituation, hauptsächlich meine kleine Schwester, aber Fakt ist auch, dass ich mich dort nie so gefühlt habe.
Die Zeit fließt mit träger, unerbittlicher Zähflüssigkeit dahin und vergeht doch so schnell. Die Tage geben sich die Klinke in die Hand und ich habe langsam das Gefühl, das ich die Zeit, die eigentlich die beste meines Lebens sein sollte mit exquisiter Sinnlosigkeit verschwende. Party, Wochenendlifestyl, spätnächtliche Ausschweifungen, das alles ist nur Schall und Rauch und ich habe viel zulange gebraucht um das einzusehen. Denn Hand aufs Herz liebe Freunde, wer von uns mag sich schon gerne eingestehen, dass er 10 Jahre, tausende Euros und seine Vitalität für eine gänzlich unbedeutende Nebensächlichkeit verhökert hat.Leben nach dem Motto: Lieber Highway to hell statt Stairway to heaven. Doch was hat es mir gebracht? Sicherlich einige fantastische und manchmal auch obskure Erinnerungen, was unterm Strich doch nicht so viel Wert ist wie man allgemein sagt. Denn am Ende des Abends bleibt nur die Trostlosigkeit eines leeren Zimmers und das wage Gefühl das sich eben doch nie was ändert, wenn man es nicht selbst anpackt.
Mit diesen Worten entlasse ich euch in die neue Woche und verbleibe weiterhin mit unfreundlichen freundlichen Grüßen
MadJohn

13.3.16 22:35

Letzte Einträge: Das Leben des Johns Part II, Vergebung, Lost in Relationship, Abschied und Begrüßung: Ein Rückblick auf das Jahr 2016

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